Historie

Das Städtchen Mellingen mit seiner reichen Geschichte besticht durch sein wunderbar geschlossenes Ortsbild, seine verträumten Winkel und die in den Himmel ragenden Türme. Nicht umsonst gilt dieses dicht an der lebendigen Reuss gelegene, harmonisch gegliederte Städtchen als Ortsbild von nationaler Bedeutung.

Luftaufnahmen

Auf der ersten Luftaufnahme von 1920 sehen wir, dass sich das Siedlungsgebiet aus der Altstadt behutsam an die Bahnhof-, Lenzburger- und Stetterstrasse ausgedehnt hat. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist die bebaute Fläche in alle Richtungen – hauptsächlich aber nach Südwesten und an die Hänge der ehemaligen Rebberge – ausgeufert.

Personen

Menschen prägen das Leben und die Geschichte einer Gemeinde, seien es Persönlichkeiten in Politik, Verwaltung, Industrie, Gewerbe, Vereinswesen oder im Schulbereich. Wichtig sind aber auch einfache Büezer, Verkäuferinnen, Mütter usw. Bild von Seidenfabrikant Gottlieb Ryf

Das Fotoarchiv Mellingen

Am 5. September 1983 rief Primarlehrer Otto Müller drei Bezirkslehrer und den Historiker Rainer Stöckli zu einer Besprechung zusammen. Er regte an, eine umfassende Ortsgeschichte von Mellingen zu verfassen. Aus beruflichen und zeitlichen Gründen konnte sich damals niemand zu einer solchen Herkulesarbeit durchringen. Rainer Stöckli regte aber damals an, ob man nicht alte Fotos von Mellingen sammeln und der "Kulturkreis Mellingen" das Bildmaterial dereinst in einer Ausstellung präsentieren könnte. Von dieser Idee waren alle begeistert – insbesondere Otto Müller. Das "Fotoarchiv Mellingen" war geboren.

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