Obere Bahnhofstrasse ab Bahndamm und Kreisel

Dieses Gemeindegebiet erhielt durch den hohen Bahndamm der 1877 eröffneten Nationalbahnlinie ein ganz anderes Gepräge.
Durch diese Aufschüttung wurde dieser Gemeindeteil eine separate Geländekammer, umgeben vom Bahndamm und Wäldern.
Bis zur Eröffnung der Bahn fand sich hier nur Landwirtschaftsland und Waldgebiet. Dies sollte sich darauf recht schnell ändern.
1886 wurde die Ziegelei Biland in der Nähe der Bahnlinie gebaut, sodass in der Folge ein Grossteil der Produktion auf der Schiene
wegtransportiert werden konnte. 1926 wurde die Ziegelei stillgelegt. Es blieb durch den Lehmabbau vor Ort eine grosse Kraterlandschaft, aber auch der idyllische Weiher Nünbrünne, eine ehemalige Tongrube, die sich mit Grundwasser füllte.
Auf einem Teil des Ziegeleigeländes entstand 1948 die Schilderfabrik Meierhofer (heute 2017 Schurter AG), daneben die Kunststein-Fabrik Bittig & Dirr, die aber ihren Betrieb schon längst eingestellt hat.
Eine massive Umgestaltung erfuhr das Gelände, als in den 1960er-Jahren auf dem restlichen Ziegeleigelände und auf zusätzlichem Landwirtschaftsland das grösste Tanklager der Schweiz gebaut und 1972 eröffnet wurde. Dadurch entstand hier die grösste zusammenhängende Fläche der Gemeinde, die industriell und für Lagerzwecke genutzt wird. Der Bestand an Wohnraum ist hier minim.
2017 Rainer Stöckli



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