Friedhof

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1981 Friedhoferweiterung: Eingangspartie

Anlässlich der Friedhoferweiterung wurde auch die Eingangspartie erneuert.

Über die Friedhoferweiterung: s. Bild-Nr. 07120


Bild-Nr.: 07120.4
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1981

1981 Friedhoferweiterung, Eingangspartie

Anlässlich der Friedhoferweiterung wurde auch die Eingangspartie mit Buswartehäuschen, Telefonkabine und WC erneuert.

Über die Friedhoferweiterung: s. Bild-Nr. 07120


Bild-Nr.: 07120.5
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1981

1981 Friehofgebäude

1981 wurde der Friedhof erweitert und neu gestaltet. Gegen den Friedweg hin erstellte man das Friedhofgebäude mit Aufbarungshalle und Räume für den Friedhofgärtner.

Über die Friedhoferweiterung s. Bild-Nr. 07120


Bild-Nr.: 07120.1
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1981

1981 Friedhoferweiterung

1981 wurde der Friedhof nach Süden erweitert, die Eingangspartie neu gestaltet und das Gelände mit einer niedrigeren Einfassungsmauer versehen. Gegen den Friedweg hin erbaute man dias Fiedhofgebäude mit Aufbahrungshalle und Räumen für den Friedhofgärtner (s. Bild-Nr. 07120.1). Der ganze Friedhof wurde neu gestaltet und in die Mitte der Anlage das steinerne Kreuz (s. Bild-Nr. 07120.2), das zuvor hinter der Antoniuskapelle stand, platziert.

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Konzipiert wurde die Neugestaltung von Architekt Jean Frey (1915-1981), der noch im selben Jahr verstarb und als Erster auf dem neuen Friedhof seine letzte Ruhestätte fand.

Über den Friedhof allgemein s. Bild-Nr. 07121


Bild-Nr.: 07120
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1981

1981 Friedhoferweiterung

Im Hintergrund der erweiterte Friedhof, oben rechts das Friedhofgebäude (s. Bild-Nr. 07120.1), in der Mitte das Kreuz von 1669 (s. Bild-Nr. 07120.2), im Vordergrund der alte Friedhof.

Über die Friedhoferweiterung: s. Bild-Nr. 07120


Bild-Nr.: 07120.3
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1981

1981 Friedhoferweiterung: Kreuz von 1669

Anlässlich der Friedhoferweiterung platzierte man das Kreuz von 1669, das vorher hinter der Antoniuskapelle stand, in die Mitte des neu gestalteten Friedhofs. Auf diesem Kreuz sind auf den Balkenenden Sonne, Mond und Sterne, in der Mitte die Jahrzahl 1669 und am Schaft die Initialen AM und EH erkennbar. AM bedeutet Arbogast Müller (1642-1690) und EH Euphemia Honegger (1644-1669), die Gattin Müllers. Diese starb am 18. September 1669 wohl an der Geburt ihres vierten Kindes. Offenbar wollte Johann Arbogast Müller, der 1677 Schultheiss von Mellingen wurde, mit diesem Kreuz seiner im blühenden Alter von 25 Jahren verstorbenen Gattin ein bleibendes Denkmal setzen.

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Das unter den Initialen angebrachte Wappen ist denn auch jenes der Honegger von Bremgarten: Eine Figur aus deren Ohren Trauben heraushängen.

Literatur: Rainer Stöckli. Die Geschichte der Antoniuskapelle. In: Antonius-Kapelle Mellingen, Mellingen 1983. S. 18-19.

Über die Friedhoferweiterung: s. Bild-Nr. 07120


Bild-Nr.: 07120.2
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1981

Friedhof: Grabkreuz von Dr. Hans Biland (1890-1950)

Dieses schmiedeiserne Grabkreuz steht beim Eingang zum Friedhofgebäude. Auf dem Schild steht: "Hier ruht in Gott unser innigst geliebter Gatte und Vater Dr. Hans Biland 1890 - 1950 RIP"
Dr. Hans Biland war Chemiker und der Sohn von Oswald Biland, der 1886 im Bahnhofquartier das Gebiet Neunbrünnen kaufte und darauf eine Ziegelei errichtete, s. Bild-Nr. 02b000.

Diese kunstvolle Grabmal wurde anlässlich der Neugestaltung des Friedhofs 1981 an dieser Stelle platziert.


Bild-Nr.: 07122
Bild: Otto Müller
Text: Otto Müller / Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1981

Kreuz auf dem Friedhof von 1669

Foto wohl aus der Zeit nach der Restauration der Antoniuskapelle 1983

s. Bild-Nr. 07120.2


Bild-Nr.: 11052
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1983

Friedhof: Grabstätte Margrit Mischin (1897-1977)

Otto Müller berichtet: "Auf dem Grabfeld hinter der Antoniuskapelle begegnet man einem Grabstein mit dem Kreuz der russidch-orthodoxen Kirche und der Inschrift 'Margrit Mischin-Scholkevskaja, 1897 – 1977'. Die Verstorbene wurde auf dem väterlichen Bauerngut in der Ukraine geboren. Während des Ersten Weltkrieges absolvierte sie in Moskau ein Studium der Landwirtschaft. Sie lernte dort ihren späteren Gatten Georg Mischin kennen, der eine Kadettenschule absolvierte und später in der weissrussischen Armee einen hohen Offiziersposten bekleidete.

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Bald erfasste die jungen Eheleute eine harte, schicksalsschwere Flüchtlings-Odyssee, ausgelöst durch die Russische Revolution, durch die belastenden politischen Verhältnisse in der UdSSR, die sie nicht ertragen konnten, durch die Flucht nach Hitlerdeutschland, durch Irrfahrten im Zweiten Weltkrieg, die die gejagten Leute schliesslich in die Schweiz führten. In Mellingen fanden sie für ihren Lebensabend ein verdientes, ruhiges Zuhause. In ihrer freundlichen, bescheidenen Art wurden sie von der Mellinger Bevölkerung hoch verehrt."


Bild-Nr.: 07123
Bild: Otto Müller
Text: Otto Müller
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1990

Friedhof: alter Teil des Friedhofs, ca. 1990

Rainer Stöckli. Rund um Mellingen. Mellingen 1997, S. 40:
„Gleichzeitig mit dem Bau der Antoniuskapelle wurde dort auch ein Friedhof angelegt, da die Platzverhältnisse auf dem alten Gottesacker in der Altstadt durch den Neubau der Kirche 1675 immer prekärer geworden waren. Führende Bürger der Gemeinde bestattete man aber bis 1810 immer noch bei der Pfarrkirche. Erst dann fanden alle Mellinger ihre letzte Ruhestätte rund um die Antoniuskapelle. Erweiterungen erfuhr der Friedhof 1861, Mitte dieses Jahrhunderts, sowie 1981. Der Mellinger Friedhof erscheint mir als einer der schönsten im ganzen Kanton.

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Äusserst diskret fügt sich gegen Westen hin das moderne Friedhofgebäude in die Gesamtanlage ein. Die Antoniuskapelle und der meisterhaft gestaltete Friedhof mit dem Barockkreuz von 1669 in dessen Zentrum bilden eine harmonische Symbiose.
Gewiss: Auf dem Mellinger Friedhof herrscht, bedingt durch die stark befahrenen Strassen nach Lenzburg und Bremgarten, keine Grabesstille. Doch denken wir daran: Auch der Tod und unsere lieben Verstorbenen sind Bestandteil unseres Lebens und unserer Kultur. Ich jedenfalls bin ein entschiedener Gegner, dass man die Toten in die Abgeschiedenheit des Waldes verbannt."
Otto Müller über das obstehende Foto: "Blick auf das nordwestliche Feld des Friedhofs. Im Grab mit dem Äskulapstab auf dem Grabstein, dem Symbol des ärztlichen Standes, ruht der legendäre Arzt Leo Stöckli (1891-1980), Vater von Rainer Stöckli. Mit der schönen Anlage des Gemeinschaftsgrabes, das im Jahre 2000 eröffnet wurde, hat der Friedhof eine weitere Stätte der Ruhe und Besinnung erhalten. 2004 erhielt der ältere Friedhofteil eine umfassende Neugestaltung."




Bild-Nr.: 07121
Bild: Otto Müller
Text: Otto Müller / Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1990

1994 Kreuz auf dem Friedhof mit der Reformierten Kirche im Hintergrund, 1994

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Über das Kreuz von 1669: s. Bild-Nr. 07120.2

Reformierte Kirche: s. Bild-Nr. 08101


Bild-Nr.: 07124
Bild: Otto Müller
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1994