Wehrgürtel

Kirchgassen mit Iberg und Altersheim > Kleine Kirchgasse

Nach 1961 Reussfront SO

Zur Datierung: 1959 wurde die Fassaden des Kirchturms und 1961 das Schiff der Pfarrkirche renoviert.


Bild-Nr.: 06102.8.3
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1961

Nach 1974 nach 1974 Sicht von der Reuss her: Iberghof und Stadtmauer

1974 wurde laut Otto Müller das "Doppelarmenhaus", das direkt an die Stadtmauer angebaut war, abgerissen und somit - wie auf diesem Bild zu sehen - die Sicht auf die gesamte Stadtmauer wieder frei.
s. "Doppelarmenhaus" unter Bild-Nr. 06108.8.2.

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Bei der Restauration des Iberghofs im Jahre 2000 wurde der unschöne Anbau im Vordergrund, der in neuerer Zeit realisiert wurde, wieder abgerissen, sodass die nordwestliche ursprüngliche Front wieder zur Geltung kam. Ob allerdings der innerhalb der Stadtmauer damals angebrachte Glaskubus, in welchem die Treppe zwischen den beiden Geschossen der Kinderkrippe verläuft, den Bau aufwertet oder beeinträchtigt, darüber kann man verschiedener Meinung sein.



Bild-Nr.: 06102.8.28
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1974

Vor 1974 An der Stadtmauer angebautes vor 1974 Doppelarmenhaus, Pfarrkirche und Spittelscheune

Otto Müller nennt diese an der Stadtmauer gegen die Reuss hin angebaute Gebäude "Doppelarmenhaus". Dieses wurde laut Müller Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut und 1974 abgerissen.


Bild-Nr.: 06102.8
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Otto Müller
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1974

vor 1974 Armenhaus zwischen Iberghof und Spittelscheune

Laut Otto Müller handelt es sich um das "Doppelarmenhaus", das Mitte des 19. Jahrhunderts an der Aussenseite der Stadtmauer zwischen Iberghof und Spittelscheune gebaut wurde. 1974 wurden diese Gebäude entfernt. Damit wurde die freistehende reussseitige Stadtmauer wieder voll sichtbar.


Bild-Nr.: 06102.8.2
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Otto Müller
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1974

1974 Stadtmauer zwischen dem Iberg und Kirchturm

1974 erfolgte die Restaurierung der freistehenden reussseitigen Stadtmauer.
Damals wurden die im 19. Jahrhundert an die Altstadt angebauten Häuser - laut Otto Müller das "Doppelarmenhaus" (s. 06102.8.2) - abgerissen und danach die Stadtmauer in Stand gestellt.

Ganz rechts die Spittelscheune.


Bild-Nr.: 06106
Bild: Heinz Fröhlich
Text: Otto Müller / Rainer Stöckli
Copyright: Heinz Fröhlich

ca. 1974

vor 1995 Stadtmauer, Kirchturm und Spittelscheune

Blick von der Reusseite her:
links die freistehende Stadtmauer zwischen Iberghof und Kirche
der untere Teil des Kirchturms
rechts die Spittelscheune, die 1995 restauriert wurde


Bild-Nr.: 06102.8.25
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1995

Vor 1995 Stadtmauer zwischen Iberg und Pfarrkirche

Otto Müller berichtet: "Auf der Reussseite des Städtchens erfüllten ehemals die geschlossenen Hausfronten die Aufgabe eines Wehrgürtels. Auf der Landseite waren es ebenfalls die Rückfronten der bürgerlichen Hofstätten, denen ein Graben mit Wasser vorgelagert war. [Im unteren Teil der grabenseitigen Fronten war die Stadtmauer integriert.] Die landseitige Front des heutigen (2017) Ortsmuseums mit den schiessschartigen Öffnungen ist ein klassisches Beispiel für den ehemaligen Wehrgürtel auf der Landseite.
Kurze Stücke, einer einst freistehenden Stadtmauer befinden sich zwischen dem Hexenturm (lediglich ein Fragment), sowie zwischen Iberg und Pfarrkirche."

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ca. 1974 wurden die beiden Häuser an der Stadtmauer (laut Otto Müller "Doppelarmenhaus" genannt, s. etwa Bild-Nr. 06102.8.2) abgerissen, sodass die reussseitige Stadtmauer wieder völlig sichtbar wurde.

Rechts die 1995 restaurierte Spittelscheune, die dem Pontonierfahrverein als Vereinslokal dient.
Da auf diesem Bild die Spittelscheune noch nicht restauriert ist, muss dieses vor 1995 aufgenommen worden sein.



Bild-Nr.: 06301
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Otto Müller / Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1995

2000 Stadtmauer mit Spittelscheune

Auf der Reussseite des Städtchens erfüllten ehemals die geschlossenen Hausfronten die Aufgabe eines Wehrgürtels. Auf der Landseite waren es ebenfalls die Rückfronten der bürgerlichen Hofstätten, denen ein Graben mit Wasser vorgelagert war. Die landseitige Front des heutigen Ortsmuseums mit den schiessschartigen Öffnungen ist ein klassisches Beispiel für den ehemaligen Wehrgürtel auf der Landseite.
Kurze Stücke, einer einst freistehenden Stadtmauer befinden sich zwischen dem Hexenturm (lediglich ein Fragment), sowie zwischen Iberg und Pfarrhaus.



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Die behäbige Spittelscheune wurde nach dem Jubiläumsjahr „700 Jahre Stadtrecht“ gründlich restauriert. In ihrem Innern befindet sich das hübsche, geräumige Vereinslokal der Pontoniere, das 1996 in Fronarbeit erstellt wurde.
s. die Angaben unter Bild-Nr. 06301


Bild-Nr.: 06302
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 2000

2003 Blick über die Reuss auf den Iberghof, die Pfarrkirche und die Spittelscheune

Aller Gebäude sind nun renoviert: 1995 die Spitelscheune, 2000 Iberghof und 2002 Kirchenschiff und Glockenturm.


Bild-Nr.: 06109.10
Bild: Viktor Zimmermann
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Viktor Zimmermann

2003

2003 Wehrgürtel mit Stadtmauer

Iberg, Stadtmauer, Spittelscheune und Haus Reussweg 1


Bild-Nr.: 06109.12
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

2003