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Kirchgassen mit Iberg und Altersheim > Kleine Kirchgasse

Um 1910 Spezereiladen von Albertina Müller Hümbelin

Kleine Kirchgasse, vermutlich aus den 1910er-Jahren:
Links der Spezereiladen von Albertina Müller-Hümbelin -heute Haus Nr. 6, rechts davon Haus Nr. 4, damals Wohnhaus der Familie Eugen Iten.


Bild-Nr.: 06048.1
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1910

Ca. 1915 Spezereiladen Müller-Hümbelin - Kleine Kirchgasse 6

Spezereiladen von Frau Albertina Müller-Hümbelin zur Zeit des Ersten Weltkrieges.
Das erste Obergeschoss mit breiten Fenstern ist ins frühe 17. Jahrhundert zu datieren. Jünger sind die Stichbogenfenster im 2. Obergeschoss.
Bemerkenswert das hübsche zweiflüglige Portal in spätbarockem-klassizistischem Stil (Anfang 19. Jahrhundert) mit kleinen ovalen Fenstern,
sogenannten Ochsenaugen. Im ersten Obergeschoss grünglasierter Biedermeierofen.

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Bis vor einigen Jahren (ca. 2005) hatten die legendären Geschwister Bischoff und Müller, Weissnäherinnen und Schneiderinnen, ihr Atelier in diesem Haus. s. da zu Bild-Nr. 06052.1.



Bild-Nr.: 06048
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1915

Vor 1926 Kleine Kirchgasse

Bis kurz nach dem zweiten Weltkrieg befand sich in der Kleinen Kirchgasse ein Landwirtschaftsbetrieb mit Scheune und Stall.
Er wurde vom Konfitüren-Müller geführt. Spitz- und Zunamen waren damals gebräuchlich, ohne dass man sich daran störte.
Denn Müller war damals noch ein verbreiteter Name im Städtchen.

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Otto Müller erklärt den Namen Konfitüren-Müller folgendermassen:
„Kinder halfen Müllers gerne bei ihren landwirtschaftlichen Arbeiten. Für die Hilfe wurden sie ‚fürstlich‘ belohnt. Die Bäuerin
steckte ihnen nach getaner Arbeit ein Butterbrot zu mit einer dicken Lage Konfitüre; dicker als das Brot und die Butter zusammen.
Die Schürze der ,Müllerin‘ war mit wochenalten Spuren dieser noblen Geste gezeichnet. Der Spitzname ,Konfitüren-Müller‘ war geprägt.“
Neben etwa fünf Kühen hielt Bauer Müller auch Schweine. Sein Land hatte er u.a. hinter dem Bauernhof Zeder und ein Stück gegen Büblikon hin. Der Miststock hatte seinen Platz auf der Seite der Grossen Kirchgasse, auf dem Hinterhof.
In den 50er-Jahren wurde die Scheune abgerissen. Beim Aushub fand man Reste eines Kachelofens.
Mit andern Worten: In früherer Zeit muss hier wohl ein Wohnhaus gestanden haben.
Über die weiteren Bauten auf dieser Parzelle --> s. Foto-Nr. 06043.5.

Allerdings ist unklar, ob es sich bei der Liegenschaft Müller nur um das Gebäude nach dem schmalen Durchgang zwischen Kleiner und
Grosser Kirchgasse handelt und die Scheune im Vordergrund einem andern Besitzer gehörte. Denn um 1925 wurde diese zu einer Garage
für das erste Postauto auf der Linie Mellingen-Bremgarten -->s. Bild-Nr. 06041.1 und 1932 von Fritz Riesen zum Stoff- und Modegeschäft
„Zum billigen Laden“ --> s. Bild-Nr. 06043 umgebaut, Kleine Kirchgasse 5.

Mit Sicherheit erkennt man ganz links das Haus des Spenglers und Dachdeckers Jakob Frey (Kleine Kirchgasse 3), der wohl zusammen mit seiner Gattin vor einer Werkbank steht.
Man beachte die Tafel zwischen Erd- und erstem Obergeschoss: „Jakob Frey, Spengler & Dachdecker“. Im gleichen Haus richtete sein
Sohn Ernst Frey eine Schuhmacherei ein. Auf der Tafel zwischen erstem und zweitem Obergeschoss lesen wir:
„Mass-Reparaturgeschäft Ernst Frey, Schuhmacher“. Vermutlich handelt es sich bei der Person, die im ersten Obergeschoss zum rechten Fenster
hinausschaut, um Ernst Frey.

Markant ist die sehr harmonische rechte Häuserzeile gegen den ehemaligen Stadtgraben hin. So könnte die Altstadt schon im Mittelalter
ausgesehen haben, als der Stadtherr die etwa gleich grossen Hausparzellen (sogenannte Hofstätten) bei der Stadtgründung an bauwillige
Bewohner abtrat. Bemerkenswert ist auch, dass hier alle Häuser traufständig sind. Es ist daher anzunehmen, dass giebelständige Häuser in
den übrigen Gassen erst in späterer Zeit errichtet wurden.



Bild-Nr.: 06041
Bild: Fotoarchiv Mellingen Postkarte
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1920

1922 Gärtnerei und Samenhandlung H.Jenny - Kleine Kirchgasse 16

Hans (geb. 1884) und Louise Jenny (geb. 1886) stehen mit ihren drei Kindern Hans (geb. 1918), Käthi (geb. 1920) und Elsi (geb. 1919) vor ihrer Gärtnerei an der Kleinen Kirchgasse Nr. 16, die sie am 1. November 1922 erworben haben. Zuvor führte Hans mit seiner Frau Louise, geb. Bühler, in Othmarsingen eine Gärtnerei während 8 Jahren.
Die drei weiteren Söhne Max (geb. 1922), Otto (geb. 1925) und Ruedi (geb. 1929) waren damals noch nicht auf der Welt.
1954 führten die Söhne von Hans Jenni, Ruedi und Otto, das Geschäft weiter unter dem Namen Gebrüder Jenni.

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Während Ruedi und seine Frau Elsa hauptsächlich das Blumengeschäft (Kleine Kirchasse 16) und die Gärtnerei zwischen Gartengässli und Tägerigerweg führten, übernahm Otto und seine Frau Erika, die Sparte Gartenbau, Friedhof und Gartenunterhalt. 1970 erwarb man die Liegenschaft an der Birrfeldstrasse 37 vom Gemüseproduzenten Mathys.

1993 wurde der Betrieb in zwei Einzelunternehmen aufgeteilt.

- Kurt Jenni, Sohn von Ruedi, führte zusammen mit seiner Frau Doris den Blumenladen und die Produktion an der Kleinen Kirchgasse und am Gartengässli weiter. Die Firma Firma "Blumen Jenni GmbH" existiert noch heute (2017).

- Otto und seine Frau Erika übergaben 1993 den Betrieb an seinen Sohn Andy und dessen Frau Brigitta mit den Bereichen Gartenbau, Unterhalt und Friedhof. Daraus entstand die Firma Jenni Gartenbau.
Auf den 1. Januar 2016 wurde die Firma Jenni Gartenbau, umstrukturiert und in zwei Firmen aufgeteilt:
- - Jenni Gartenbau (Friedhofunterhalt, Grabpflege, Winterdienst und Konstruktionen) bleibt weiterhin in Familienbesitz und wird von Andy und Brigitta Jenni geführt.
- -Jenni & Partner AG (Gartenbau, Gartenunterhalt und Gartenpflege)
wurde durch die beiden ehemaligen Lehrlinge der Firma Jenni Gartenbau, von Peter Zgraggen und Tim Bonin gegründet.





Bild-Nr.: 06049
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Rainer Stöckli/Andy Jenni
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1922

Nach 1926 Kleine Kirchgasse 3 - Spengler Jakob Frey und Schuhmacher Ernst Frey

Die Firmentafeln von Spengler Jakob Frey und Schuhmacher Ernst Frey (Sohn von Jakob) sind noch gleich angebracht wie auf Foto-Nr. 06041.
Siehe im Gegensatz dazu Foto-Nr. 06041.1.
Um 1926 wurde anstelle einer Scheune eine Garage in Backsteinmauerwerk für das erste Postauto von Mellingen errichtet.
1932 wurde das nämliche Gebäude von Herrn und Frau Riesen zum Geschäftshaus „Zum billigen Laden“ umgebaut.


Bild-Nr.: 06042.1
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1926

ca. 1928 Hans und Louise Jenni mit 5 ihrer 6 Kinder in der Gärtnerei

Das Ehepaar Jenni mit ihren Kindern Hans (*1918), Elsi (*1919), Käthi (*1920), Max (*1922) und Otto (*1925). Ruedi Jenni wurde 1929 geboren.
Über die Gärtnerei Jenni s. Bild-Nr. 06049


Bild-Nr.: 06049.2
Bild: Doris und Kurt Jenni
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Doris und Kurt Jenni

ca. 1928

1930 Kleine Kirchgasse

Beim Gebäudeteil ganz links handelt es sich um das Eckhaus Hauptgasse 11.
Das nächstfolgende Haus ist das Wohnhaus von Spenglermeister Jakob Frey mit der Schuhmacherwerkstatt seines Sohnes Ernst Frey., Kleine Kirchgasse 3.
Man beachte, dass das Firmenschild der Spenglerei Frey zwischen Erdgeschoss und erstem Obergeschoss entfernt und an dessen Stelle
das Schild der Schuhmacherei angebracht ist (für diese Angaben und die nächstfolgenden s. Bild-Nr. 06041).

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Am Platz der hölzernen Scheune errichtete man 1925 eine backsteinerne Garage für das erste Postauto in Mellingen.
Es verkehrte auf der Linie Mellingen-Bremgarten. Bis 1926 fuhr auf dieser Strecke eine Postkutsche.
Die Garage aus Backstein war eher ein Fremdkörper im hübschen Bild der Häuserfronten.
Sie tat jedoch ihren Dienst nur für wenige Jahre.
1932 errichteten Herr und Frau Riesen an ihrer Stelle das Kleider- und Modegeschäft „Zum billigen Laden“, Kleine Kirchgasse 5: s. Bild Nr. 06043.

Knapp sichtbar ist noch die Scheune von „Konfitüren-Müller“. Davor ist ein Güllenwagen zu sehen.




Bild-Nr.: 06041.1
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1930

Um 1930 Kleine Kirchgasse: Fritz Riesens Auto

Im Jahre 1932 bezog Fritz Riesen mit seiner Frau das neu erbaute Geschäftshaus "Zum billigen Laden", Kleine Kirchgasse 5. Es stand an dem Platz, wo früher eine Scheune und ab 1926 die Garage für das Postauto gestanden hatten. Dieser Backsteinbau ist links auf dem Foto zu sehen.
Einige Jahre zuvor (siehe Bild) führte Fritz Riesen bereits ein Kleider- und Modegeschäft unter dem gleichen Namen, auf der Gegenseite der Strasse, Kleine Kirchgasse 12, 14. Sicher seit 1936 führte an dieser Stelle Karl Frey, dem die Liegenschaft schon seit 1897 gehörte, ein Kleidergeschäft.

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Schon damals war Fritz Riesen der stolze Besitzer eines Autos, einer der wenigen in Mellingen, die damals schon über ein solches Fahrzeug verfügten. Zusammen mit einigen Anwohnern präsentieren sich auf dem Bild Herr und Frau Riesen vor ihrem Auto mit der Nummer 6025.
Frau Riesen war eine feinfühlige, mütterliche Frau, immer gerne zu einem Gespräch bereit. Noch klingen uns die Worte in den Ohren, die sie immer wieder mit Überzeugung wiederholte: " Losed ihr liebe Lüüt, mer händ es Auto und es Gschäft und mer freue eus dra. Aber losed, es goht gar ned so lang, so het jedi Familie es Auto und ihres eigete Hüüseli!" Frau Riesens Prophezeihung ging gar nicht so weit daneben. (Zitat von Otto Müller)


Bild-Nr.: 06047
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Otto Müller / Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1930

ca. 1930 Hans Jenni in seiner Gärtnerei

Hans Jenni hatte 1922 mit seiner Frau Louise an der Kleinen Kirchgasse eine Gärtnerei mit Treibhäusern zwischen den beiden Gartengässchen eröffnet.

Über die Gärtnerei Jenni s. Bild-Nr. 06049


Bild-Nr.: 06049.4
Bild: Kurt und Doris Jenni
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Kurt und Doris Jenni

ca. 1930

Um 1940 Kleine Kirchgasse 3 - Schuhgeschäft Ernst Frey

Schuhmacher Ernst Frey vor seinem Geschäft Kleine Kirchgasse 3. Zu seinen Füssen eine ganze Zeile von Schuhleisten. Dies waren Formstücke aus Holz, die der Form eines Fusses nachempfunden waren und zum Herstellen eines Schuhs verwendet wurden, s. auch Bild-Nrn. 06041, 06041.1, 06042.1.
Im Hintergrund die Sonnenstore des Geschäfts von Fritz Riesen, Kleine Kirchgasse 5,
s. Bild-Nr. 06043.
Im Hintergrund auf der andern Strassenseite das Geschäft "Kleider Frey", s. Bild-Nr. 06045.8.


Bild-Nr.: 06046.1
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Albert Nüssli / Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1940

Um 1940 Kleine Kirchgasse 12, 14, 16: Geschäft Kleider Frey

Kleine Kirchgasse, wohl 1940er-Jahre: Rechts steht noch die Scheune von „Konfitüren-Müller“, die in den 1950er-Jahren dem Ausstellungsgebäude des gegenüberliegenden Kleidergeschäfts Frey-Beyeler, ehemals Kleider Frey, weichen musste.
Die Familie Frey hatte die Häuser 14 und 16 1897 von Samuel Guggenheim in Baden gekauft. 1915 wude im Erdgeschoss ein Verkaufsgeschäft eingebaut. Laut Elisabeth Riegger wurde darin ein Stoff- und Wäscheladen geführt. Später betrieb Fritz Riesen in diesen Räumen ein Modegeschäft, bis dieser 1932 seinen Betrieb an die Kleine Kirchgasse 5 verlegte ->s. Bild-Nr. 06043.

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Als Karl Frey, von Beruf Dreher, sich 1936 pensionieren liess, eröffnete er in den freigewordenen Räumlichkeiten wieder ein Textilgeschäft.
Von 1945 bis 1972 führte sein Sohn Karl Frey-Beyeler mit seiner Gattin das "Modegeschäft Frey-Beyeler". Frau Lydia Frey entstammte dem bekannten Modehaus Beyeler in Lenzburg. Da diese nicht bereit war, gegenüber der heruntergekommen Scheune von Konfitüren-Müller zu wohnen, pendelten Freys jeden Tag von Lenzburg nach Mellingen, bis 1950 die Villa am Iltisberg 4 bezogen werden konnte. Danach erwarben die Geschäftsleute das Ökonomiegebäude vis-à-vis des Kleidergeschäfts und errichteten darauf einen Ausstellungsraum, s. Bild-Nr. 06043.5. Die Firma Frey-Beyeler war damals das grösste Modegeschäft in Mellingen.

Nach der Geschäftaufgabe verpachtete Karl Frey das Geschäft, bis er 1979 den gesamten Gebäudekomplex - mit Ausnahme des Ausstellungsgebäudes auf der andern Seite - an die Familie Zürcher verkaufte, -> s. Bild-Nr. 06045.8.







Bild-Nr.: 06046.2
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Doris Kneuss-Frey, Theophil Frey, Otto Müller, Elisabeth Riegger
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1940

ca. 1975 Kleine Kirchgasse 7 - Ausstellungsraum Mode-Shop

Anfang der1950er-Jahre wurden Stall und Scheune von "Konfitüren-Müller", der sein Wohnhaus an der Kleinen Kirchgasse 32 hatte, abgerissen. Neben etwa fünf Kühen hielten "Konfitürenmüllers" auch Schweine. Beim Aushub für den Neubau fand man Reste eines Kachelofens vermutlich aus dem 19. Jahrhundert. Die Modefirma Frey-Beyeler ->s. Bild-Nr. 06044.1 baute hier einen Ausstellungsraum für ihr Modegeschäft.
Als Frey-Beyelers die Geschäftstätigkeit 1972 aufgaben, wurde das Modegeschäft samt Ausstellungsraum an Herrn Kunz vermietet.

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Über dieses Gebäude insgesamt s. Bild-Nr. 06043.5


Bild-Nr.: 06043.6
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1975

1975 Kleine Kirchgasse 7 - Ausstellungsraum Mode-Shop

Anfang der1950er-Jahre wurden Stall und Scheune von "Konfitüren-Müller", der sein Wohnhaus an der Kleinen Kirchgasse 32 hatte, abgerissen. Neben etwa fünf Kühen hielten "Konfitürenmüllers" auch Schweine. Beim Aushub für den Neubau fand man Reste eines Kachelofens vermutlich aus dem 19. Jahrhundert. Die Modefirma Frey-Beyeler (s. Bild-Nr. 06044.1) baute hier einen Ausstellungsraum für ihr Modegeschäft.
Als Frey-Beyelers die Geschäftstätigkeit 1972 aufgaben, wurde das Modegeschäft samt Ausstellungsraum an Herrn Kunz vermietet.

Das Foto dürfte aus der Mitte der 70er-Jahre stammen, als Herr Kunz das Geschäft führte.

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1983 kaufte Herr Baumgartner das Gebäude und richtete darin eine Dennerfiliale ein.
ca. 1990 ging die Liegenschaft an Herrn Renato Visetti über. Das Haus wurde 1990 abgerissen, an dessen Stelle ein Neubau erstellt und darin ein Reisebüro eingerichtet.
Ca. 1995/96 erwarb Peter Schaffner das Gebäude, der hier bis 1998 ein Blumengeschäft betrieb. Zwei Jahre lang hatte dann eine Sprachschule hier ihr Domizil. Daran war auch Renee Fäller beteiligt. Diese zog dann 2000 ins Gebäude Kleine Kirchgasse 14 um und begründete hier die Sprachschule "talk 2 us".

2000 kaufte Gerald Habertheuer von Herrn Schaffner die Liegenschaft. Darin wurde das Restaurant "Passt scho" eingerichtet ->s. Bild Nr. 06043.8 um. G. Habertheuer betrieb das Restaurant tagsüber als Café-Restaurant und nachts als Disco-Bar. Wegen des nächtlichen Lärms sahen sich Nachbarn und Behörden mehrmals zum Einschreiten und Erstellen von Verordnungen veranlasst. 2014 führte das Lokal ein Pächter, der aber in Kürze den Konkurs anmelden musste.

Das Gebäude gehört heute 2017 Ulrich Hübner aus Rieden. Nach längerer Vakanz mietete die türkische Grossfamilie Ertug die Lokale, die seit 2016 das Restaurant "Pizzeria-Subito" und einen Pizza-Hauslieferdienst betreibt.


Bild-Nr.: 06043.5
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Jacqueline und Paul Zürcher / Theophil Frey / Doris Kneuss-Frey / Rainer Stöckli / Robert Höhener
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1975

Um 1985 Kleine Kirchgasse 5

Am Platz, wo einst die hölzerne Scheune mit den beiden markanten Toren stand und in der Folge die Garage aus Backsteinen für das Postauto baute Fritz Riesen im Jahre 1932 sein Wohnhaus mit dem Kleider- und Modegeschäft "Zum billigen Laden".
Nach seiner Pensionierung ging das Geschäft an Willi Säuberli über. Frau Säuberli war die Nichte von Frau Riesen.

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1978 kaufte Niklaus Bättig das Geschäft als Dependance zur Sattlerei an der Hauptgasse, die er 1947 von Emil Iten erworben hatte.
Später führt sein Sohn Otto Bättig-Zimmermann die beiden Geschäfte mit einem grossen Angebot an Teppichen, Bodenbelägen und Bettwaren.
Im Juni 2015 verkaufen Otto und Renate Bättig ihr Geschäft an Islam Gallapeni, der unter dem Firmennamen "Bättisa" Bodenbeläge, Wandbeläge, Vorhänge, Teppiche und Bettwaren anbietet.


Bild-Nr.: 06045
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1985

1990 Gebäude Kleine Kirchgasse 7 vor dem Abriss

ca. 1990 ging die Liegenschaft an Herrn Visetti über. Das Haus wurde 1990 abgerissen, an dessen Stelle ein Neubau erstellt und darin ein Reisebüro eingerichtet.
Über dieses Gebäude generell s. Bild-Nr. 06043.5


Bild-Nr.: 06043.8
Bild: R. Höhener, Nüssli,
Text: Fotoarchiv Mellingen
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1990

1990 Abriss des Gebäude Kleine Kirchgasse 7

ca. 1990 ging die Liegenschaft an Herrn Visetti über. Das Haus wurde 1990 abgerissen, an dessen Stelle ein Neubau erstellt und darin ein Reisebüro eingerichtet.
Über dieses Gebäude generell s. Bild-Nr. 06043.5


Bild-Nr.: 06043.9
Bild: R. Höhener, Druckerei Nüssli
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1990

1990 Neubau des Gebäudes Kleine Kirchgasse 7

ca. 1990 ging die Liegenschaft an Herrn Visetti über. Das Haus wurde 1990 abgerissen, an dessen Stelle ein Neubau erstellt und darin ein Reisebüro eingerichtet.
Über dieses Gebäude generell s. Bild-Nr. 06043.5


Bild-Nr.: 06043.10
Bild: R. Höhener, Druckerei Nüssli
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1990

1995 Kleine Kirchgasse: Blick vom Kirchplatz gegen die Hauptgasse

Im Vordergrund das Blumengeschäft Jenni, Kleine Kirchgasse 22, s. Bild-Nr. 06049.

Der prächtige Sommerflor an vielen Häusern der Kleinen Kirchgasse verleiht diesem Strassenzug eine besonders heiteres Aussehen. Seit längerer Zeit führt die Gemeinde Mellingen einen Wettbewerb für schönen Blumenschmuck an den Häusern durch. Ein Jury beurteilt dann gegen Herbst, welche Häuser durch ihre Blumenpracht besonders auffallen.


Bild-Nr.: 06051
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1995

2003 Brand - Kleine Kirchgasse 34

Gebäudebrand in der Altstadt am 7. November 2003.
Tragische Umstände führten zu diesem Schadenereignis. Dank dem professionellen Eingreifen der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass die nebenstehenden Gebäude zu Schaden kamen. Das Brandobjekt musste man in der Folge bis auf die Grundmauern abtragen und neu errichten.

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In diesem Gebäude befand sich ursprünglich die sogenannte Eselskammer, das heisst in diesem Raum wurde der Palmesel aufbewahrt. Der Palmesel war eine Eselsfigur auf Rädern, auf der eine Christusstatue sass. Jeweils am Palmsonntag wurde dieser Palmesel in einer Prozession durchs Städtchen gezogen. Der Mellinger Palmesel aus dem Ende des 16. Jahrhunderts befindet sich heute im Nationalmuseum in Zürich.

In diesem Gebäude führte Albin Köfer im letzten Jahrhundert jahrzehntelang ein Herrenkonfektionsgeschäft.


Bild-Nr.: 06054
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

07.11.2003

2005 Kleine Kirchgasse 7 Passt scho

2000 kaufte Gerald Habertheuer von Peter Schaffner die Liegenschaft und richtete darin das Restaurant "Passt scho" ein. 2014 ging das Unternehmen in Konkurs.

Weitere Angaben über dieses Gebäude s. Bild-Nr. 06043.5


Bild-Nr.: 06043.14
Bild: Viktor Zimmermann
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 2005

2005 Kleine Kirchgasse 7: Restaurant Passt scho

s. Bild-Nr. 06043.14


Bild-Nr.: 06043.15
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 2005

2010 Kleine Kirchgasse

Die Gebäude 3, 5, 7:
5 Teppich- und Bodenbeläge Otto Bättig
7 Restaurant Passt Scho

s. Bild-Nr. 06045.11


Bild-Nr.: 06045.5
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

2010

2011 Kleine Kirchgasse 5: Geschäftshaus der Firma Bättig, Teppiche und Bodenbeläge

s. Bild-Nr. 06044


Bild-Nr.: 06045.10
Bild: Viktor Zimmermann
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Viktor Zimmermann

2011

2011 Kleine Kirchasse 3, 5 und 7

Nr. 5: Firma Bättig, Geschäft für Bodenbeläge und Teppiche: für das Weitere s. Bild-Nr. 06044
Nr. 7: Restaurant "Passt scho": für das Weitere s. Bild-Nr. 06043.5


Bild-Nr.: 06045.11
Bild: Viktor Zimmermann
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: © Viktor Zimmermann

2011