Meli Mosterei

Mellingen-Dorf Nord-West > Bahnhofstrasse

Jean Busslinger - Gründer der Mosterei

Von der Buggenmühle zur Mosterei
1886 kauft Robert Busslinger von der Bank in Baden die obere Mühle in Mellingen, die er 1896 an einen Gummiwarenfabrikanten veräusserte. Als dieser 1901 das Zeitliche segnete, gingen die Gebäulichkeiten wieder an Robert Busslinger zurück. 1905 übernahm der Sohn des Besitzers, Jean Busslinger 1877-1940 die Gebäulichkeiten und errichtete darin 1917 eine Mosterei, die eigentliche "Geburt" der Meli AG.

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Ernst Busslinger übernahm 1942 die Mosterei mit Spezialitätenbrennerei. Auf Bild 02183 sieht man ihn beim Befeuern der fahrbaren Brennerei um 1936. Die Brennerei wurde 1990 eingestellt.


Bild-Nr.: 02180.2
Bild: Fotos in Privatbesitz
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Fotos in Privatbesitz

1905

1920 Flugbild Mellingen: rechts der Reuss die Bahnhofstrasse mit Mosterei Busslinger

Gleiche Aufnahme wie Bild-Nr. 02180.1

In Abweichung dazu ist auf dieser Aufnahme der Schriftzug "Mosterei" angebracht.


Bild-Nr.: 02180.1
Bild: Swissair Foto
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1920

Ca. 1925 Mosterei Busslinger, später Meli Fruchtsäfte AG

Stolze Palmenträger vor der Mosterei Busslinger am Palmsonntag
Im Hintergrund das alte Mostereigebäude, als Jean Busslinger noch Inhaber der Firma war.
Firmengeschichte:
Die ehemalige Mosterei Busslinger entstand an der Stelle, wo früher die Obere Buggenmühle betrieben wurde. Es ist bemerkenswert, dass alle vier Mühlen in Mellingen-Dorf im 19. Jahrhundert zu Industriebauten umfunktioniert wurden. So auch die Obere und die Untere Buggenmühle sowie die Widenmühle, welche alle vom Alten Mühlebach (weitere Angaben über den Mühlebach s. Bild-Nr. 02141) angetrieben wurden. Der Weiher, der oberhalb der Mosterei bis vor kurzem bestand und nun einer Überbauung weichen musste, wurde nicht vom Mühlebach sondern vom Hangwasser des Buechbergs gespiesen. Heute allerdings wird dieses Wasser in den Mühlebach geleitet.

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Firmengeschichte:
Die ehemalige Mosterei Busslinger entstand an der Stelle, wo früher die Obere Buggenmühle betrieben wurde. Es ist bemerkenswert, dass alle vier Mühlen in Mellingen-Dorf im 19. Jahrhundert zu Industriebauten umfunktioniert wurden. So auch die Obere und die Untere Buggenmühle sowie die Widenmühle, welche alle vom Alten Mühlebach (weitere Angaben über den Mühlebach s. Bild-Nr. 02141) angetrieben wurden. Der Weiher, der oberhalb der Mosterei bis vor kurzem bestand und nun einer Überbauung weichen musste, wurde nicht vom Mühlebach sondern vom Hangwasser des Buechbergs gespiesen. Heute allerdings wird dieses Wasser in den Mühlebach geleitet.
An der Stelle der Unteren Buggenmühle stand das Ryfhaus, eine ehemalige Seidenweberei, welches 1989 dem Werkhof (s. Bild-Nr. 02142) weichen musste. Die Obere Buggenmühle samt Bauernbetrieb ging 1886 die Familie von Robert Busslinger von Rütihof über.
Diese Doppelmühle dies- und jenseits der ehemaligen Badener Landstrasse (heute Bahnhofstrasse) existierte schon im Mittelalter und ist bereits im Güterverzeichnis der Grafen von Kyburg um 1260 erwähnt. Diese wurde lange Zeit von der Familie Bugg betrieben, daher der Name Buggenmühle.
In der Oberen Buggenmühle richtete Robert Busslinger eine Gummifabrikation ein und nützte die weiteren Gebäulichkeiten als Lager für seinen ausgedehnten Heuhandel. 1905 übergab er die Gebäude an seinen Sohn Jean Busslinger, der 1917 eine Mosterei einrichtete, welche 1936 von seinen Söhnen Jean, Ernst und Julius übernommen wurde. Nach der Alleinübernahme durch Ernst Busslinger im Jahre 1942 erweitere dieser die Anlage. 1945 wurde der grosse Trakt gegen Südosten erstellt. An der nach unten gerichteten Fassade schuf der Kunstmaler Hermann Pieper ein monumentales Wandgemälde, welches das Geschehen rund um die Mostpresse anschaulich darstellt. Es war eines der wenigen Beispiele von Kunst am Bau an einem Privathaus in Mellingen. Leider musste dieses Bild, als das Betriebsgebäude 2004/05 zu Wohnungen umgebaut wurde, weichen.
Ca. 1944 wurde der Markenname "Meli" eingeführt. 1966/67 erfolgte gegen den Buchberg hin ein weiterer Anbau, wo vor allem die riesigen Tanks für das Lagern von Süssmost eingebaut wurden. In der Blütezeit der Mosterei beschäftigte der Betrieb 40 bis 50 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Der Mosterei war auch eine Branntweinbrennerei angegliedert (s. Bild-Nr. 02204), welche den Betrieb 1991 einstellte. Früher fuhr die Mosterei mit einer fahrbaren Brennerei direkt auf die Höfe der Bauern in Mellingen und in den umliegenden Dörfern, um Schnaps zu brennen (s. Bild-Nr. 02183).
1980 übernahm Sohn Ernst Busslinger jun. den Betrieb. Dieser führte neben der Firma von 1992 bis 2012 zusätzlich das Ladengeschäft "Meli direkt", in welchem neben Apfelsaft auch andere Süssgetränke, Mineralwasser sowie Wein und Bier angeboten wurden.
Da der Mosterei immer weniger Mostobst zur Verfügung stand, wurde der Mostereibetrieb eingestellt und Mitte der 1990er-Jahre die Einrichtungen ins Ausland verkauft. 1994 stellte man die Herstellung von Fruchtsäfte-Konzentrat ein. Ab Anfang 1996 war die Meli AG nicht mehr eine Mosterei, sondern ein Fruchtsaftbetrieb, welcher weiterhin nebst einheimischen Obstsäften Fruchtsäfte aus aller Welt verarbeitete und abfüllte.
Dieser Mangel an Mostobst mag erstaunen, wurden doch noch ca. 1972 und 1975, wie auf den Bild-Nrn. 02206 und 02211 zu sehen ist, grosse Mengen an Äpfeln abgeliefert. Und 1944 war die Obsternte derart gross, dass Aussenlager auf freiem Feld angelegt und die Früchte kontinuierlich bis in die Januartage 1945 verarbeitet werden mussten (s. Bild-Nrn. 02187 und 02188).
2004 stellte die Firma, da Süssmost immer weniger konsumiert wurde, die Produktion dieser Getränkesparte ein und konzentrierte sich auf den Vertrieb von diversen Fruchtsaftkonzentraten, sodass nur noch kleinere Produktions- und Verkaufsflächen nötig waren. Deshalb wurde der Betrieb schliesslich aus dem Meli-Areal ausgegliedert.
2005/06 wurden daher die Betriebsgebäude durch die Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Mellingen in Wohnungen und Gewerberäume umgebaut. S. die Abbrucharbeiten 2005 unter Bild-Nr. 02214.

2017 ging die Meli Fruchtsäfte AG in Liquidation.





Bild-Nr.: 02181
Bild: Meli Fruchtsäfte AG
Text: Ernst Busslinger / Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1925

Ca. 1935 Mosterei Busslinger, später Meli Fruchtsäfte AG

Anlieferung und Einbau des ersten Stahltanks zur Drucklagerung von Süssmost.
Firmengeschichte: s. Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02182
Bild: Meli Fruchtsäfte AG
Text: Otto Müller
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1935

1936 Mosterei Busslinger, fahrbare Brennerei

Mit dieser fahrbaren Brennerei, die mit einem Kohlenheizkessel ausgerüstet war, wurde in den umliegenden Gemeinden das Brenngut der Bauern zu Branntwein verarbeitet.
Auf dem Bild heizt Ernst Busslinger, 1942 neuer Inhaber der Mosterei mit Spezialitätenbrennerei und Stadtammann von Mellingen, den Kessel ein. Die Brennerei wurde 1990 eingestellt.

Firmengeschichte: s. Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02183
Bild: Meli Fruchtsäfte AG
Text: Otto Müller
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1936

1944 Mosterei Busslinger, Obsternte Herbst

s. Bild-Nr. 02187
Firmengeschichte s. Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02188
Bild: Meli Fruchtsäfte AG
Text: Otto Müller
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1944

1944 Mosterei Busslinger, Obsternte Herbst

s. Bild-Nr. 02187
Firmengeschichte: s. Bild-Nr 02181


Bild-Nr.: 02189
Bild: Meli Fruchtsäfte AG
Text: Otto Müller
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1944

1944 Mosterei Busslinger, Obsternte Herbst

Die riesige Obsternte im Herbst 1944 brachte die Mosterei Mellingen an den Rand der Verarbeitungskapazität. Daher wurden Riesen-Aussenlager (im freien Feld) angelegt und kontinuierlich bis in die Januartage 1945 verarbeitet.

Firmengeschichte s. Bild Nr. 02181


Bild-Nr.: 02187
Bild: Meli Fruchtsäfte AG
Text: Otto Müller
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1944

vor 1945 Mosterei Busslinger / später Meli Fruchtsäfte AG

Das Wohn- und Bürohaus der Mosterei Busslinger, das vor dem Erweiterungsbau des Produktionsgebäudes von 1945 renoviert wurde.

Firmengeschichte: Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02192
Bild: Meli Fruchtsäfte AG
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1945

Vor 1945 Mosterei Busslinger / später Meli Fruchtsäfte AG

Das Firmengelände vor der grossen Umbau 1945. Links: Wohn- und Bürogebäude, rechts die alten Betriebsgebäude, die 1945 total neu gebaut wurden.
Firmengeschichte: Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02192.2
Bild: Meli Fruchtsäfte AG
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1945

Vor 1945 Mosterei Busslinger / später Meli Fruchtsäfte AG

Rechts die alten Produktionsräume, die 1945 vollständig erneuert wurden, links das bereits renovierte Büro- und Wohnhaus.

Firmengeschichte: Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02192.1
Bild: Meli Fruchtsäfte AG
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1945

1945 Couvert der Obstverwertung Mellingen

Bemerkenswert ist der Aufkleber des Schweizerischen Obstverbands oben links: "Lagerbestands-Beurteilung Frühjahr 1945 Befund sehr gut".

Als Firmenname steht noch "Obstverwertung Mellingen".


Bild-Nr.: 02187.1
Bild: Robert Höhener
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

20.07.1945

Mosterei Busslinger / später Meli Fruchtsäfte AG, 1946

Die Mosterei Busslinger kurz nach dem Umbau
Firmengeschichte: Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02198
Bild: Meli Fruchtsäfte AG
Text: Fotoarchiv Mellingen
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1946

1947 Mosterei Busslinger, später Meli Fruchtsäfte AG

Die Mosterei Busslinger nach dem grosszügigen Umbau 1945.
Firmengeschichte: Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02191
Bild: Meli Fruchtsäfte AG
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1947

1960 Mosterei Busslinger / Meli Fruchtsäfte AG, Sortiment

Meli Naturtrüb Süssmost wie frisch ab Presse mit Bügelverschluss
Meli Surgrauech Apfelwein teilweise vergoren mit Kohlensäure leicht alkoholhaltig mit Deckelverschluss
Meli Apfelsprudel Apfelsaft gespritzt Kohlensäurehaltig
mit Bügelverschluss
Meli Naturreiner Apfelsaft mit Kohlensäure alkoholfrei mit Bügelverschluss
Meli apfel-drink mit Kohlensäure
Meli Spezial Obstwein mit Bügelverschluss
Meli Surgrauech Apfelwein vergoren mit Kohlensäure mit Bügelverschluss

Firmengeschichte: Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02200
Bild: Meli Fruchtsäfte AG
Text: Meli Fruchtsäfte AG
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1960

1970 Mosterei Busslinger - Meli Fruchtsäfte AG, 1970

Firmengeschichte: s. Bild-Nr 02181


Bild-Nr.: 02203
Bild: Meli Fruchtsäfte AG
Text: Ernst Busslinger / Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1970

Ca. 1972 Mosterei Busslinger / Meli Fruchtsäfte AG: Brennerei

Neben der Produktion von Süssmost und Apfelwein unterhielt der Betrieb eine grosse Brennerei, wo die verschiedensten Arten von Spirituosen hergestellt wurden.
Blick in die Brennereiabteilung, ca. 1972 mit Martin Schmid
Firmengeschichte: Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02204
Bild: Meli Fruchtsäfte AG
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1972

Ca. 1972 Mosterei Busslinger / Meli Fruchtsäfte AG

Ca. 1972 Mosterei Busslinger / Meli Fruchtsäfte AG
Hochbetrieb in der "Moschti" in Mellingen

Einem Zeitungsbericht von "-ri" ist zu entnehmen: "Noch immer herrscht Hochsaison in den Mostereien. In Mellingen verarbeitet die "Meli" mit modernsten Methoden täglich 250 Tonnen Obst im 24-Stunden-Betrieb. 100 Kilo Obst ergeben 78 Liter Fruchtsaft.

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Für den Laien ist der ertragreiche Herbst ein wunderbares Naturereignis und niemand denkt daran, dass der grosse Früchtesegen auch wieder enorme Verarbeitungsprobleme mit sich bringt. So auch dem Inhaber der 'Meli'. Bei einer kürzlichen Betriebsbesichtigung konnten wir uns von den gewaltigen Anstrengungen überzeugen, die notwendig sind, um aus den Hunderten von Tonnen Obst in möglichst kurzer Zeit Saft zu gewinnen. Mit einem Minimalbestand von Personal, aber einer maximalen Rationalisierung mit modernsten Einrichtungen, ist es möglich, dem gewaltigen Apfelberg auf den Leib zu rücken.
Trotz diesem enormen Arbeitsanfall ist es der 'Meli' aber noch möglich, für andere Firmen gewisse Arbeitsgänge auszuführen, denn nicht überall steht eine vollautomatische Obstpresse, die nur noch von einer grossen Steueranlage überwacht wird. Die Zeit von Presstuch und Holzrost sind bei der 'Meli' vorbei!
Es fällt dem Laien überhaupt sehr schwer, in den sauberen Räumen der Mosterei einigermassen Übersicht zu behalten, denn wenn einmal die Äpfel in den Silos verschwunden sind, bekommt man sie nur noch auf der Waschstrasse zu Gesicht. Nachher verschwinden die Früchte in der Obstmühle, die eine gewaltige Kapazität von 10 Tonnen in zehn Minuten erreicht. Die nun zur sogenannten Maische zerkleinerten Früchte gelangen für den Aussenstehenden unsichtbar durch Rohre in die automatische Presse. Dabei wird bereits etwa 65% des Saftes ausgepresst. Mit gewaltiger Kraft holt nun die hydraulische Presse den letzten Rest Flüssigkeit aus der Maische heraus, wobei sich der Druckkolben von Zeit zu Zeit etwas lockert, damit die Masse in der Presse in eine andere Lage gebracht werden kann. All dies geschieht natürlich vollautomatisch. Durch diesen Arbeitsgang ist nochmals eine ganze Menge Saft zu gewinnen. Während nun das köstliche Nass zur Weiterverarbeitung wegfliesst, gelangt der Trester über eine Trocknungsanlage und Förderbänder in Silos. Heute findet der Trester Verwendung bei der Pektingewinnung und als begehrtes Futtermittel, vor allem der Birnentrester. Die 'Meli' stellt jedoch auch eine ganze Reihe von Obstbranntwein her."

Firmengeschichte: Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02211
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Zeitungsbericht von ri
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1972

1974 Mosterei Busslinger / Meli Fruchtsäfte AG

Überblick über den gesamten Mostereibetrieb 1974.
Damals pflanzte die Firma vor dem Betriebsgebäude eine grosse Plantage von Niederstamm-Obstbäumen an. Das davon gewonnene Obst wurde in der Brennerei der Mosterei zu Branntwein verarbeitet.
Firmengeschichte: Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02205
Bild: Meli Fruchtsäfte AG
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

1974

Mosterei Busslinger / Meli Fruchtsäfte AG, ca. 1975?

Zur Datierung: Die Aufnahme dürfte aus der Zeit nach 1972 entstanden sein. Damals wurde die Bahnhofstrasse mit beidseitigem Trottoir ausgebaut. Ausserdem ist ganz rechts noch ein VW-Käfer sichtbar, der in den 1970er-Jahren immer mehr durch den VW Golf verdrängt wurde.
Firmengeschichte: Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02210
Bild: Meli Fruchtsäfte AG
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 1975

Mosterei Busslinger / Meli Fruchtsäfte AG: Hochsaison im Okt 1975

Noch 1975 wurde eine grosse Menge an Mostäpfeln abgeliefert. 20 Jahre später stand nicht mehr genügend Mostobst zur Verfügung, weshalb ab 1996 die Obstverarbeitung eingestellt wurde und man nur noch Most aus Konzentrat herstellte.
Firmengeschichte: Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02206
Bild: Meli Fruchtsäfte AG
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

.10.1975

1975 Hochsaison


Bild-Nr.: 02206.1
Bild: Robert Höhener
Text:
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

.10.1975

1988 Abfüllerei der Mosterei Meli


Bild-Nr.: 02207.1
Bild: ETH Bibliothek ZH, Com_LC0847-005-001
Text: ETH Bibliothek ZH, Com_LC0847-005-001
Copyright: ETH Bibliothek ZH, Com_LC0847-005-001

1988

1988 Mosterei Meli: Presserei und Abfüllerei


Bild-Nr.: 02207.2
Bild: ETH Bibliothek ZH, Com_LC0847-005-002
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: ETH Bibliothek ZH, Com_LC0847-005-002

1988

1988 Mosterei Meli, Abfüllerei


Bild-Nr.: 02207.4
Bild: ETH Bibliothek ZH, Abfüllerei, Com_LC0847-005-004
Text: ETH Bibliothek ZH, Abfüllerei, Com_LC0847-005-004
Copyright: ETH Bibliothek ZH, Abfüllerei, Com_LC0847-005-004

1988

1988 Mosterei Meli, Abfüllerei


Bild-Nr.: 02207.5
Bild: ETH Bibliothek ZH, Abfüllerei, Com_LC0847-005-005
Text: ETH Bibliothek ZH, Abfüllerei, Com_LC0847-005-005
Copyright: ETH Bibliothek ZH, Abfüllerei, Com_LC0847-005-005

1988

1988 Mosterei Meli, Abfüllerei


Bild-Nr.: 02207.6
Bild: ETH Bibliothek ZH, Abfüllerei, Com_LC0847-005-006
Text: ETH Bibliothek ZH, Abfüllerei, Com_LC0847-005-006
Copyright: ETH Bibliothek ZH, Abfüllerei, Com_LC0847-005-006

1988

1988 Mosterei Meli, Obstanlieferung


Bild-Nr.: 02207.7
Bild: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-007
Text: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-007
Copyright: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-007

1988

1988 Mosterei Meli, Abfüllerei


Bild-Nr.: 02207.8
Bild: ETH Bibliothek ZH, Abfüllerei, Com_LC0847-005-008
Text: ETH Bibliothek ZH, Abfüllerei, Com_LC0847-005-008
Copyright: ETH Bibliothek ZH, Abfüllerei, Com_LC0847-005-008

1988

1988 Mosterei Meli, Abfüllerei


Bild-Nr.: 02207.9
Bild: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-009
Text: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-009
Copyright: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-009

1988

1988 Mosterei, Lager


Bild-Nr.: 02207.10
Bild: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-010
Text: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-010
Copyright: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-010

1988

1988 Mosterei Meli, Presse


Bild-Nr.: 02207.11
Bild: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-011
Text: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-011
Copyright: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-011

1988

1988 Mosterei Meli, Gärschaum

Während der ersten Wochen der Gärung von Apfelwein entsteht auf der Saftoberfläche Gärschaum.


Bild-Nr.: 02207.12
Bild: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-012
Text: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-012
Copyright: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-012

1988

1988 Mosterei Meli, Tankanlagen


Bild-Nr.: 02207.13
Bild: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-013
Text: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-013
Copyright: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-013

1988

1988 Mosterei Meli, Reinigung und Sterilisation der Flaschen


Bild-Nr.: 02207.14
Bild: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-014
Text: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-014
Copyright: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-014

1988

1988 Mosterei Meli, Presse

Die Presse wird geöffnet, damit der Trester entfernt werden kann.


Bild-Nr.: 02207.16
Bild: ETH Bibliothek ZH, Mosterei,Com_LC0847-005-016
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: ETH Bibliothek ZH, Mosterei,Com_LC0847-005-016

1988

1988 Mosterei Meli: Produktionshalle


Bild-Nr.: 02207.17
Bild: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-017
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: ETH Bibliothek ZH, Mosterei, Com_LC0847-005-017

1988

Mosterei Busslinger / Meli Fruchtsäfte AG, 2003

Zwei Jahre später erfolgte der Teilabbruch der Gebäude und der Bau von Wohn- und Gewerbeliegenschaften.
Firmengeschichte: Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02213
Bild: Viktor Zimmermann
Text: Fotoarchiv Mellingen
Copyright: Viktor Zimmermann

2003

Mosterei Busslinger /Meli Fruchtsäfte AG, 2004

Im folgenden Jahr wurde mit dem Teilabbruch der Gebäude (s. Bild-Nr. 02214) und dem Bau von Wohn- und Gewerberäumen (s. Bild-Nr. 02215) begonnen. Federführend war die Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Mellingen.
Firmengeschichte: Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02212
Bild: Viktor Zimmermann
Text: Ernst Busslinger / Rainer Stöckli
Copyright: Viktor Zimmermann

2004

Vor 2005 Mosterei Busslinger/ Meli Fruchtsäfte AG: Gemälde von Hermann Pieper

Ca. 1945 schuf der Maler Hermann Pieper an der Südostfassade des neu erbauten Betriebsgebäudes der Mosterei Busslinger ein monumentales Wandgemälde, welches das Geschehen rund um eine Mostpresse anschaulich darstellt. Dieses Gemälde war eines der wenigen Beispiele von Kunst am Bau an einem Privatgebäude in Mellingen. Leider konnte dieses Bild nicht gerettet werden, als 2005 die ehemalige Mosterei in ein Wohn- und Gewerbehaus umgebaut wurde.

Aufnahme wohl aus der Zeit, bevor 2005 das Bild dem Umbau weichen musste.
Firmengeschichte: Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02193
Bild: Viktor Zimmermann
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen

ca. 2005

Mosterei Busslinger / Meli Fruchtsäfte AG, 2005

Teilabbruch und Wiederaufbau zu Wohn-und Gewerbezwecken, s. auch Bild-Nr. 02215.
2005 wurde das Betriebsgebäude der stillgelegten Mosterei Busslinger zum Teil abgerissen. Leider konnte das von Hermann Pieper geschaffene monumentale Wandgemälde an der Südostfront nicht gerettet werden.
Firmengeschichte: Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02214
Bild: Viktor Zimmermann
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Viktor Zimmermann

2005

Mosterei Busslinger / Meli Fruchtsäfte AG, 2005

Teilabbruch und Wiederaufbau zu Wohn- und Gewerbezwecken.
Firmengeschichte: Bild-Nr. 02181


Bild-Nr.: 02215
Bild: Reussbote
Text: Benedikt Nüssli
Copyright: Reussbote

2005

Kunst am Bau von Hermann Pieper

An der Südfassade der Mosterei Busslinger schuf Hermann Pieper ein monumentales Wandgemälde, welches das Geschehen rund um eine Mostpresse anschaulich darstellt.

Hermann Pieper, von Zürich lebte von 10.4.1909 bis 25.5.1964. Er war Maler und Plastiker.


Bild-Nr.: 02193.1
Bild: © Foto Luternauer AG/Nr. 4962/2.46
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: © Foto Luternauer AG/Nr. 4962/2.46

15.04.2005

Weitere Bilder